Großer Andrang beim Waterlab auf der RWTH-Wissenschaftsnacht

Großer Andrang am Stand des Schülerlabors Waterlab bei der “5 vor 12″-Wissenschaftsnacht der RWTH Aachen University. Kaum waren die Türen des neuen Hörsaal-Gebäudes C.A.R.L am Abend des 10.11. für Besucherinnen und Besucher geöffnet, saßen bereits die ersten Kinder vor den Laptops mit den Serious Games SeCom 2.0 und SchaVis.

Beide Computerspiele kommen im Waterlab des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management, in dessen Mittelpunkt das Thema Hochwasser steht, zum Einsatz. Während es bei SeCom gilt, zeit- und materialeffizient den Aufbau der mobilen Hochwasserschutzwände in Köln zu koordinieren, muss bei Schavis ein Haus vor den drohenden Fluten geschützt werden. Konzentriert erkundeten die jungen Spielerinnen und Spieler Keller und Erdgeschoss des Hauses, um dann verschiedene Schutzmaßnahmen auszuwählen. Ruhig bleiben hieß es dann, wenn immer mehr Wasser in den virtuellen Keller schwappte und es noch den Öltank zu sichern galt. Erst kurz nach Mitternacht ließen sich die kleinen Gäste überzeugen, die Hochwasserschutzmaßnahmen einzustellen.

Reges Interesse herrschte auch bei erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern, Studierenden und anderen Gästen, die sich ausgiebig über das Schülerlabor und die Serious Games informieren ließen – und erklärten, sich am Computer auf das nächste Hochwasser vorbereiten zu wollen.

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Reges Interesse am Waterlab im Rahmen der MINT-Exkursionen

Reges Interesse am Schülerlabor Waterlab: Im Rahmen ihrer MINT-Tage und Aktivwochen, an denen Schulen Angebote zu Naturwissenschaft und Technik entdecken, klopften gleich zwei Einrichtungen beim Waterlab des Unesco Lehrstuhls HydroChange an der RWTH Aachen University an, die Städtische Gesamtschule Waldschule in Eschweiler und das Luise-von-Duesberg-Gymnasium (Lvd) in Kempen am Niederrhein.

Besonders letztere hatten nicht nur die Möglichkeit, Wissen zum Thema Hochwasser zu erwerben, sondern auch Fragen zum Fach Hydrologie und dem Studium an der RWTH zu klären.

Die Waldschule reiste mit einer Klasse des 9. Jahrgangs an, das LvD mit Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs. Beide Gruppen erarbeiteten zu unterschiedlichen Terminen nach einer Einführung in Ursachen von und Maßnahmen gegen Hochwasser Vorschläge zu verschiedenen Schutzmaßnahmen und diskutieren ihre Vor-und Nachteile.

Beim Einsatz in einem Hochwasser gefährdeten Haus im Rahmen des Computerspiels Schavis begann dann ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Hab und Gut rechtzeitig vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. Beim Serious Game SeCom 2.0 musste dagegen am Bildschirm das Errichten der Kölner Hochwasserschutzmauern koordiniert werden.

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Die Waterlab-Gruppe des Luise-von Duesberg-Gymnasiums nach den virtuellen Rettungsmaßnahmen.

 

 

Neuer MOOC zum Hochwasserrisikomanagement

Ein neuer Massive Open Online Kurs (MOOC) zum Thema Hochwasserrisikomanagement adressiert das aktuelle Thema für “Otto-Normalverbraucher”.
Der sechswöchige Kurs, der ab dem 2. November auf der Plattform edX kostenfrei angeboten wird, wurde vom Leiter des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management, Professor Heribert Nacken, und Professor Markus Disse von der Technischen Universität München erstellt. Die Einschreibung ist bereits geöffnet.

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