Online Kurs: Sustainable Development – The Water-Energy-Food-Nexus

Kostenfreier Online-Kurs ab 14.Mai (Anmeldungen jetzt schon möglich!) von Dr. Hani Sewilam, einer der führenden Experten für Wasserwirtschaft und nachhaltige Entwicklung.

Untersuchungen prognostizieren einen signifikanten und andauernden Anstieg der weltweiten Nachfrage an Wasser, Energie und Nahrung für die nächsten Jahrzehnte. Jedoch leiden bereits jetzt jeden Tag etwa 900 mio. Menschen an Hunger, über 650 mio. haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Um sich dieser großen Herausforderung zu stellen und unter Berücksichtigung der Aspekte Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Entwicklung und Klimawandel neue, nachhaltige Konzepte entwickeln zu können, wurde der edX-Kurs „Sustainable Development: The Water-Energy-Food-Nexus“ entwickelt.

Dr. Hani Sewilam von der RWTH Aachen, einer der führenden Experten für Wasserwirtschaft und nachhaltige Entwicklung führt in die Thematik ein, stellt die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (sustainable development goals) vor und verdeutlicht die komplexen Zwischenbeziehungen der Themenfelder Wasser, Energie und Nahrung.

Denn um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, müssen zunächst die Beziehungen untereinander verstanden und berücksichtigt werden, die Interdisziplinarität wird immer wichtiger um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen.

Der Kurs bietet dabei ein Forum, den andauernden globalen Dialog zu fördern und leistet damit einen wichtigen Beitrag, das Erreichen der Ziele zu ermöglichen. Dabei werden international bereits unternommene, erfolgreiche Maßnahmen ebenso wie innovative Technologien, wie z.B. die Nutzung erneuerbarer Energien vorgestellt.

Der kostenfreie Online-Kurs beginnt am 14. Mai (Anmeldungen jetzt schon möglich!) und findet über 5 Wochen statt. Eine detaillierte Beschreibung des Kurses sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

WDR präsentiert Serious Game SeCom 2.0

Am Computer für den Hochwasser-Ernstfall üben – wie das funktioniert, zeigt ein Beitrag der Lokalzeit aus Köln über das Serious Game SeCom 2.0.

Im Rahmen der Vorlesung „Flood Risk Management“ von Professor Heribert Nacken, Leiter des UNESCO Lehstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management und des Lehr- und Forschungsgebiets Ingenieurhydrologie an der RWTH Aachen University, erprobten Studierende das Errichten der Hochwasserschutzmauern entlang des Rheins in Köln – und mussten feststellen, wie viel schnell Zeit, Ressourcen und Arbeitskraft verbraucht sein können, bevor die Schutzwände stehen. „Oh Gott, ich habe schon 38 Millionen (Euro) Schaden“, erklärte ein Teilnehmer, während seine Kommilitonin am Computer nebenan mitansehen musste, wie bereits zwei Stadtteile überflutet werden.

In der Computersimulation SeCom 2.0 wird Köln je nach ausgewähltem Szenario von Hochwasserwellen bedroht. Die Spielerinnen und Spieler sitzen in der Hochwasserschutzzentrale und koordinieren den Einsatz von Material, Personal und Transporteinheiten. Dabei lernen die Bau- und Umweltingenieurinnen und -ingenieure nicht nur, „woran beim Hochwasserschutz alles gedacht werden muss“, wie sie in einem Fazit erklärten, sondern auch, welche Probleme noch auftreten können, etwa, wenn eine Schutzwand endlich steht, aber das Wasser durch die Kanaldeckel drückt.

Professor Nacken, der das Spiel gemeinsam mit anderen Universitäten entwickelte, unterstrich den Lernerfolg durch Serious Games: „Wenn man fachliche Inhalte auf spielerischer Ebene vermitteln kann, wird das sehr gerne und gut angenommen.“

UNESCO-Lehstuhl HydroChange im Deutschlandfunk

Was macht ein UNESCO-Lehrstuhl? Und was genau der UNESCO-Lehrstuhl für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management an der RWTH Aachen University?

Im Rahmen der Sendung „Campus und Karriere“ des Deutschlandfunks erklärt Lehrstuhlinhaber Professor Heribert Nacken, was sich hinter dem Begriff „Hydrologischer Wandel“ verbirgt und wie sein UNESCO-Lehrstuhl damit arbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereitstellen von kostenlosem Bildungsmaterial, zu dem Videos und Computerspiele, so genannte Serious Games, gehören. Im Schülerlabor Waterlab des Lehrstuhls erarbeiten sich damit zum Beispiel Schülerinnen und Schüler Wissen zum Thema Hochwasser und Hochwasserschutz.

Nachzuhören ist  der Beitrag hier.