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Schüler erkunden RWTH: Ferienuni beim Waterlab

Hochwasser statt Badestrand – Im Rahmen der MINT-Schüleruni, die Acht- bis Zehntklässern einen Einblick in die Schülerlabore und das Angebot der RWTH Aachen ermöglicht, stand in den Sommerferien auch das Waterlab des UNESCO Lehtstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management auf dem Programm.

Wegen der großen Nachfrage wurde die einwöchige Schüleruni dieses Jahr zweimal angeboten. Der Tag im Waterlab begann mit der Recherche zu Ursachen für und Maßnahmen gegen Hochwasser. Die Ergebnisse stellten die Teilnehmenden mit kleinen Präsentationen vor.

Ihre neuen Kentnisse ließen sich dann gleich bei zwei so genannten Serious Games anwenden. So mussten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel beim Computerspiel Secom2.0 koordinieren, wie das Technische Hilfswerk in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr im Hochwasserfall in Köln mobile Schutzwände errichtet.

MINT-Schüleruni Gruppenbild

Wassermangel und Hochwasser – Waterlab rund um Klimawandel

Was ihr Energieverbrauch, ihre Essgewohnheiten und ihr Kleidungsstil mit dem internationalen Wasserverbrauch  und dem Klimawandel zu tun haben, erfuhren 90 Schülerinnen und Schüler des Gymasiums Marienschule Euskirchen beim Schülerlabor Waterlab des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management. Die Jugendlichen waren eine Woche auf Exkursion, um sich über Gründe für und Auswirkungen des Klimawandels zu informieren und machten dabei einen Tag am Lehr- und Forschungsgebiet Ingenieurhydrologie der RWTH Station.

Im Schülerlabor Waterlab ging es dabei zunächst um Ursachen und Auswirkungen des hydrologischen Wandels. Der Schwerpunkt virtuelles Wasser zeigte dabei, wie eigenes Konsumverhalten, etwa der Verbrauch von im Ausland produzierten Nahrungsmitteln oder das Tragen von Baumwoll-T-Shirts, in anderen Ländern zu Wasserknappheit führt.

WaterlabKlimawandelNeben dem Wassermangel als Folge des Klimawandels lag ein thematischer Schwerpunkt auch auf dem Thema Hochwasser. Hier mussten die Teilnehmenden unter anderem mit bei “Serious Games” am Computer ein Haus vor den Wassermassen schützen und den Bau von mobilen Schutzwänden gegen die Fluten in Köln koordinieren.

Schüler testen den Hochwasser-Ernstfall

Besuch aus dem Nachbarland – wie bereits in den Vorjahren waren Schülerinnen und Schüler des Bernadinus-College Heerlen beim Schülerlabor Waterlab des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management zu Gast.

Eine Woche lang schnupperten die Zehntklässler Universitätsluft und erkundenen mit Besuchen bei den RWTH-Schülerlaboren potentielle Studienfächer.

konzentriert_vor_Rechnern

Im Waterlab galt es dabei selbst aktiv zu werden. Im Mittelpunkt stand das Thema Hochwasser, Entstehung und Maßnahmen, dem sich die Schüler zunächst durch Filme und Recherche näherten. Ihre Ergebnisse zeigten sie in kleinen Präsentationen.

Dann wurde es erst : Beim Serious Game SeCom2.0 galt es, möglichst schnell und effektiv Hochwasserschutzwände am Rhein in Köln zu errichten, bevor die Stadt überflutet wird. Noch näher kam das Wasser dann zumindest virtuell bei der Computersimulation Schavis, bei der die Schülerinnen und Schüler Hab und Gut eines von Hochwasser bedrohten Hauses schützen mussten und einige Mal davon überrascht wurden,, wie schnell die Fluten stiegen und der Weg aus dem Keller versperrt war.