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Schüler testen den Hochwasser-Ernstfall

Besuch aus dem Nachbarland – wie bereits in den Vorjahren waren Schülerinnen und Schüler des Bernadinus-College Heerlen beim Schülerlabor Waterlab des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management zu Gast.

Eine Woche lang schnupperten die Zehntklässler Universitätsluft und erkundenen mit Besuchen bei den RWTH-Schülerlaboren potentielle Studienfächer.

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Im Waterlab galt es dabei selbst aktiv zu werden. Im Mittelpunkt stand das Thema Hochwasser, Entstehung und Maßnahmen, dem sich die Schüler zunächst durch Filme und Recherche näherten. Ihre Ergebnisse zeigten sie in kleinen Präsentationen.

Dann wurde es erst : Beim Serious Game SeCom2.0 galt es, möglichst schnell und effektiv Hochwasserschutzwände am Rhein in Köln zu errichten, bevor die Stadt überflutet wird. Noch näher kam das Wasser dann zumindest virtuell bei der Computersimulation Schavis, bei der die Schülerinnen und Schüler Hab und Gut eines von Hochwasser bedrohten Hauses schützen mussten und einige Mal davon überrascht wurden,, wie schnell die Fluten stiegen und der Weg aus dem Keller versperrt war.

Andrang beim Waterlab auf der Nacht der Wissenschaft

Ein paar Mausklicks reichen aus, und dann sausen die Einsatzkräfte durch Kölns Straßen. Aus dem Materiallager müssen die Balken und Stelen für die mobile Hochwasserschutzwand geholt werden. Polizeiwagen sorgen für freie Fahrt, um Material und Aufbauhelfer schnell an den Rhein zu bringen, denn Köln ist von Hochwasser bedroht. Konzentriert wird der Deichbau per Mausklick in der Hochwasserzentrale gesteuert – die befand sich am 11.11.16 allerdings nicht in Köln, sondern im Karman-Auditorium der RWTH Aachen. Und am Computer saßen viele jüngere und einige ältere Gäste der “Nacht der Wissenschaft”, die mit dem Serious Game “SeCom 2.0” den Hochwasser-Ernstfall trainierten. Beim Stand des “Waterlab” des Unesco Lehrstuhls für hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management war der Andrang groß.

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Christian Rinkens erklärt kleinen Gästen das Serious Game “SeCom 2.0″. Bild: Andreas Schmitter

Wer keinen Platz am SeCom-Rechner fand, kämpfte daneben beim Computerspiel “SchaVis” darum, Hab und Gut in einem von Hochwasser bedrohten Haus zu retten. Mit dem Wasserpegel stieg auch die Aufregung – hatten Eltern es geschafft, die Maus zu ergattern und mitzuspielen, so übernahmen spätestens jetzt wieder die kleinen Fluthelfer, um mit ein paar Klicks den Öltank zu sichern und den Vorrat aus der Tiefkühltruhe im oberen Stockwerk in Sicherheit zu bringen

Zu den realitätsnahen Szenarien gab es am Stand viele Informationen rund um Hochwasser, den Einsatz der Serious Games und das Waterlab.

Offizielle Bilder der Wissenschaftsnacht finden sich auf der RWTH-Facebook-Seite.

Schülerlabor Waterlab ist wieder Teil des RWTH-Ferienprogramms

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Das Wasser steigt – Hochwassereinsatz bei der Computersimulation SchaVis während der Girls go Mint-Schüleruni.

Vielfältiger Einsatz für das Schülerlabor Waterlab im Rahmen der Ferienprogramme der RWTH Aachen: Im Juli erarbeiteten sich beim kombinierten Sport- und Wissenschaftsprogramm “Girls Go Mint” 20 Schülerinnen Ursachen für und Maßnahmen gegen Hochwasser. Mithilfe einer Computersimulation setzten sie die neuen Erkenntnisse dann beim Schutz eines hochwassergefährdeten Hauses ein.

Im August schloss sich ein weiteres “Hochwassertraining” für 24 Teilnehmende der “MINT-Schüleruni” für die Mittelstufe an, bei dem jeden Tag ein anderes Schülerlabor im Mittelpunkt steht. Auch hier präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr neues Wissen zu Hochwasser-Schlagwörtern in kleinen Vorträgen und probten am Computer den Ernstfall (siehe dazu auch Beitrag vom 23. August).