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Schüler testen den Hochwasser-Ernstfall

Besuch aus dem Nachbarland – wie bereits in den Vorjahren waren Schülerinnen und Schüler des Bernadinus-College Heerlen beim Schülerlabor Waterlab des UNESCO Lehrstuhls für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management zu Gast.

Eine Woche lang schnupperten die Zehntklässler Universitätsluft und erkundenen mit Besuchen bei den RWTH-Schülerlaboren potentielle Studienfächer.

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Im Waterlab galt es dabei selbst aktiv zu werden. Im Mittelpunkt stand das Thema Hochwasser, Entstehung und Maßnahmen, dem sich die Schüler zunächst durch Filme und Recherche näherten. Ihre Ergebnisse zeigten sie in kleinen Präsentationen.

Dann wurde es erst : Beim Serious Game SeCom2.0 galt es, möglichst schnell und effektiv Hochwasserschutzwände am Rhein in Köln zu errichten, bevor die Stadt überflutet wird. Noch näher kam das Wasser dann zumindest virtuell bei der Computersimulation Schavis, bei der die Schülerinnen und Schüler Hab und Gut eines von Hochwasser bedrohten Hauses schützen mussten und einige Mal davon überrascht wurden,, wie schnell die Fluten stiegen und der Weg aus dem Keller versperrt war.

Blended-Learning-Kurs an der GUTech

Grundlagen des Blended Learning und E-Prüfungen stehen im Mittelpunkt des zweitägigen Kurses, den Professor Heribert Nacken, Rektoratsbeauftragter der RWTH Aachen für Blended Learning und Exploratory Teaching Space, sowie Mazdak Karami (RWTH Aachen Medien für die Lehre) am 5. und 6. September an der GUtech (German University of Technology) in Oman unterrichten werden.

Vermittelt werden dabei unter anderem Konzepte für Blended-Learning-Szenarien, Werkzeuge für E-Prüfungen sowie das Erstellen und der Einbau von Audio- und Video-Slides.

Schülerlabor Waterlab ist wieder Teil des RWTH-Ferienprogramms

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Das Wasser steigt – Hochwassereinsatz bei der Computersimulation SchaVis während der Girls go Mint-Schüleruni.

Vielfältiger Einsatz für das Schülerlabor Waterlab im Rahmen der Ferienprogramme der RWTH Aachen: Im Juli erarbeiteten sich beim kombinierten Sport- und Wissenschaftsprogramm “Girls Go Mint” 20 Schülerinnen Ursachen für und Maßnahmen gegen Hochwasser. Mithilfe einer Computersimulation setzten sie die neuen Erkenntnisse dann beim Schutz eines hochwassergefährdeten Hauses ein.

Im August schloss sich ein weiteres “Hochwassertraining” für 24 Teilnehmende der “MINT-Schüleruni” für die Mittelstufe an, bei dem jeden Tag ein anderes Schülerlabor im Mittelpunkt steht. Auch hier präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr neues Wissen zu Hochwasser-Schlagwörtern in kleinen Vorträgen und probten am Computer den Ernstfall (siehe dazu auch Beitrag vom 23. August).