Andrang beim Waterlab auf der Nacht der Wissenschaft

Ein paar Mausklicks reichen aus, und dann sausen die Einsatzkräfte durch Kölns Straßen. Aus dem Materiallager müssen die Balken und Stelen für die mobile Hochwasserschutzwand geholt werden. Polizeiwagen sorgen für freie Fahrt, um Material und Aufbauhelfer schnell an den Rhein zu bringen, denn Köln ist von Hochwasser bedroht. Konzentriert wird der Deichbau per Mausklick in der Hochwasserzentrale gesteuert – die befand sich am 11.11.16 allerdings nicht in Köln, sondern im Karman-Auditorium der RWTH Aachen. Und am Computer saßen viele jüngere und einige ältere Gäste der “Nacht der Wissenschaft”, die mit dem Serious Game “SeCom 2.0” den Hochwasser-Ernstfall trainierten. Beim Stand des “Waterlab” des Unesco Lehrstuhls für hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management war der Andrang groß.

nacht-der-wissenschaft
Christian Rinkens erklärt kleinen Gästen das Serious Game “SeCom 2.0″. Bild: Andreas Schmitter

Wer keinen Platz am SeCom-Rechner fand, kämpfte daneben beim Computerspiel “SchaVis” darum, Hab und Gut in einem von Hochwasser bedrohten Haus zu retten. Mit dem Wasserpegel stieg auch die Aufregung – hatten Eltern es geschafft, die Maus zu ergattern und mitzuspielen, so übernahmen spätestens jetzt wieder die kleinen Fluthelfer, um mit ein paar Klicks den Öltank zu sichern und den Vorrat aus der Tiefkühltruhe im oberen Stockwerk in Sicherheit zu bringen

Zu den realitätsnahen Szenarien gab es am Stand viele Informationen rund um Hochwasser, den Einsatz der Serious Games und das Waterlab.

Offizielle Bilder der Wissenschaftsnacht finden sich auf der RWTH-Facebook-Seite.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>